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Was verhindert, dass ich meinem Herzen folgen?

 

 

 

 

Ich möchte mit euch in diesem ersten Beitrag zum Anfang jeder Reise gehen: dem ersten Schritt.

Ihr werdet jetzt vielleicht denken: Jaja, kenn ich schon, immer das gleiche Gerede vom ersten Schritt, der der Schwerste ist. Dem kann ich jetzt nicht widersprechen. Doch obwohl wir diese ganzen Motovationssprüche kennen, verharren wir oft in einer Situation, die "okay" ist. Wir hoffen auf eine Zukunft in der sich endlich alles fügt und das Glück uns mit offenen Armen empfängt. Um es drastisch auszudrücken: Bullshit. Das Glück wartet nicht. Es kommt, wenn man den ersten Schritt macht, wenn man dem Glück überhaupt erst einmal Raum gibt um einen zu erreichen. Soweit zu den klugen Sprüchen.
Was verhindert nun, dass wir uns verändern, wenn wir merken, dass das eigene Leben nur okay ist? Ich glaube, es ist in den meisten Fällen nur eines: Angst. Angst zu scheitern. Angst Fehler zu machen. Angst nicht mehr die starke erfolgreiche Person zu sein, als die man gern gesehen wird. Angst Sicherheit zu verlieren. Angst als Idiot da zu stehen. Angst etwas nicht zu können. Diese ganzen Ängste trage ich zumindest in mir. Und was hat mich nun doch dazu bewogen den ersten Schritt zu tun? Es ist wieder nur eins: Angst. Und zwar die Angst, zu bereuen, etwas nicht getan zu haben, obwohl das Herz immer wieder versucht hat mir Zeichen zu geben. Dabei zählt ein bequemes "irgendwann werde ich..." nicht mehr, denn irgendwann ist irgendwann zu spät. Besonders als mir die Endlichkeit des Lebens ins Gesicht gehauen wurde, konnte ich nicht mehr weg schauen:
Ich möchte etwas tun, was mich erfüllt. Ich möchte mich wieder lebendig fühlen. Ich möchte meinen Kindern zeigen, dass es sich lohnt, die eigenen Träume zu verfolgen. 
Als ich das verstanden hatte, gab es kein Zurück. Okay ist nicht genug. Ich möchte wissen warum ich hier bin. Ich möchte verstehen warum ich genau so bin wie ich bin und wie ich anderen Menschen damit helfen kann. 
Und, warum bin ich hier? Wo geht meine Reise hin? Das fragst du dich vielleicht. Die ehrliche Antwort: Ich weiß es noch nicht. Ich habe Richtungen, Tendenzen, Ideen. Ich gebe diesen Richtungen Platz und warte ab, was daraus wird. Manchmal entsteht daraus ein Weg. Manchmal ist es eine Sackgasse. Manchmal führt er im Kreis. Manchmal führt er mich voran. Aber er ist nie umsonst.
Auf diesem Weg versuche ich nun den ganzen Müll zu entsorgen, der mein Herz bisher daran gehindert hat mir zu zeigen wo es lang geht. Wie ich das versuche, das werde ich hier beschreiben. Ich freue mich wenn du dabei bist, mir Anregungen, Tipps und Inspiration gibst oder mir von deinem Weg erzählst.
Kennst du deinen Weg? Wie sieht er aus? Wo befindest du dich gerade? Lass es mich wissen...

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