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Wie anfangen mit Meditation: So kannst du noch heute meditieren lernen.

Wer mich persönlich kennt oder meine Beiträge auf den einschlägigen sozialen Medien liest, weiß, dass ich ein Riesenfan von Meditation bin. Ich meditiere inzwischen täglich und das obwohl ich sehr lange nichts damit anfangen konnte und auch nicht so richtig wusste, was mir das „Still sitzen“ bringen soll. Hast du auch schon mit Menschen gesprochen, die dir von den Benefits der Meditation erzählt haben, aber hast Respekt davor, damit anzufangen? Weißt du nicht, wie du starten sollst? Denkst du vielleicht, das dieses „Rumsitzen“ nichts für dich ist, weil du eher der Macher bist? 

 

Egal, ob du noch nie meditiert hast oder schon ein paar Versuche unternommen hast, um endlich regelmäßig zu meditieren und es einfach nicht funktionieren wollte - dieser Beitrag kann dir helfen.  Denn egal wie lange und wie oft du am Anfang meditierst, es wird auf jeden Fall positive Effekte auf dein Leben haben. Über diese Benefits wird es bald noch einen gesonderten Blogbeitrag von mir geben. Bis dahin kannst du dich einfach auf dein Gefühl verlassen. Wenn es dir nach der Meditation auch nur ein Fünkchen besser geht als vorher, lohnt es sich, dran zu bleiben. Probier es einfach aus.

 

Damit dir dein Start in die Meditations-Welt erleichtert wird, beschreibe ich in diesem Artikel die häufigsten Anfänger-„Fehler“ und „Irrtümer“ und wie du sie ganz einfach umgehen kannst. Ich beschreibe meine persönlichen Erfahrungen, damit du schneller zu einem schönen Meditations-Erlebnis kommen kannst. Viel Spaß (und Entspannung) damit!

1. Ich habe keine Zeit zum Meditieren.

Das wohl häufigste Argument gegen das Meditieren, was ich zu hören bekomme. Und das beste Argument dafür. Klingt widersprüchlich? Nicht bei genauerem Betrachten. Wenn du denkst, dass du in deinem Tagesablauf keine 5 oder 10 Minuten findest, um deine Augen zu schließen und zur Ruhe zu kommen, dann brauchst du genau diese Ruhe wohl am meisten. 

Vermutlich treiben dich äußere Verpflichtungen durch den Tag: der Job braucht dich genau jetzt so dringend, deine Familie will versorgt werden und braucht deine Aufmerksamkeit, um deinen Körper musst du dich auch kümmern, also räumst du dir noch Zeit für Sport ein. Wenn du dann abends daheim bist, kannst du wirklich nichts mehr tun und bist froh, wenn du abschalten und dich unterhalten lassen kannst - vom TV, von Netflix, von Youtube. Wo in diesem Tag ist denn noch Zeit, denkst du dir?

Die Antwort ist: Die Zeit ist immer da. Worauf es ankommt, ist deine persönliche Priorisierung. Wann entscheidest du dich dafür, Zeit in dich zu investieren, in die Pflege deines Innenlebens? 

Der Schlüssel dazu ist in der Regel ein fester Zeitslot, den du vielleicht auch noch als Serientermin in dein Handy einträgst. Es ist sozusagen ein Date mit dir selbst, in dem du dich fragst, wie es dir wirklich geht - genauso wie du es bei einem Treffen mit einem anderen lieben Menschen tust. Wohin du diese Zeit legst, ist persönlicher Geschmack. Bewährt haben sich 10 Minuten morgens bevor der Tag beginnt - diesen 10 Minuten weniger Schlaf kosten dich keine Energie - im Gegenteil, du wirst den ganzen Tag von dieser Energie profitieren. Auch gut sind 10 Minuten in der Mittagspause in einem leeren Besprechungsraum oder zur Not auch auf der Toilette (Insider Tipp!!!). Und auch die 10 Minuten vor dem ins Bett gehen eignen sich hervorragend. Welche Zeit wählst du? Es lohnt sich einen Zeitslot ungefähr eine Woche beizubehalten, um zu schauen, ob er in dein Leben passt und erst dann bei Bedarf zu verändern.

2. Ich kann nicht so lange (still) sitzen.

Das ist tatsächlich ein häufiges Problem zu Beginn deiner Meditations-Karriere. Unsere Körper sind es einfach nicht gewohnt, lange in einer Position zu sitzen. Bilder von Meditierenden im perfekten Lotussitz machen es nicht besser. Aber ich habe eine gute Nachricht: Du kannst meditieren, wie auch immer du möchtest. Es gibt die verschiedensten Varianten, deinen Körper zu platzieren - auf dem Boden sitzen ist nur eine davon. In meinen Meditations-Workshops und Einzelterminen mache ich die Erfahrung, dass es für die meisten Menschen einfacher ist, sitzend auf einem normalen Stuhl zu meditieren. Das ist total fein und nicht schlechter als der Lotus-Sitz. 

Du kannst auch im Stehen meditieren oder eine Geh-Meditation ausprobieren. Eine weitere Möglichkeit ist das Meditieren im Liegen, aber Achtung: Einschlaf-Gefahr. Wenn du gern im Liegen meditieren möchtest, das mache ich auch sehr gern, dann lege dich dazu nicht ins Bett. Dein Körper ist programmiert, im Bett zu schlafen. Nutze die Couch, eine Yogamatte oder ähnliches um nicht einzuschlafen. 

Wenn du dich am Anfang einer Meditation für eine Position entschieden hast, behalte sie die ganze Mediation bei. Auch, wenn dein Körper sich wehrt, in dem es irgendwo zwickt, weh tut oder juckt. Das ist ganz normal - dein Körper möchte aufstehen und etwas tun - übernimm die Kontrolle und überlasse sie nicht dem Körper. Wenn die Position gar nicht passt, probierst du beim nächsten Mal einfach eine andere aus. Kein Problem.

 

*** Update 01.10.2019 ***

Für alle, die gern auf dem Boden sitzen, gibt es eine wunderbare Erleichterung: ein Meditation-Kissen. Es gibt sie in unzähligen Variationen, Farben und Materialien. Ich durfte in letzter Zeit das Meditationskissen von HigherOm testen und bin sehr begeistert. Das Kissen hat die Meditationen bei meinem letzten Retreat sehr unterstützt - nicht nur für mich sondern auch für eine meiner Teilnehmerinnen. Sie ist mit Kniebeschwerden angereist, ich überlies ihr das Kissen und so waren auch die längeren Meditationen für sie problemlos machbar. Auch die Tragelasche nutzten wir vor Ort oft und ich empfinde sie als sehr praktisch.

In meinen Meditationen geht es vor allem darum, die negativen Einflüsse in Körper, Geist und Seele zu transformieren, so dass sich unser wahrer, liebevoller Kern wieder zeigen darf. Diese Philosophie wird vom Higher Om Meditationskissen absolut unterstützt. Denn in der ganzen Beschaffungs- und Herstellungskette wird auf Nachhaltigkeit und Fairness gelegt. Keine Chemie, keine Kinderarbeit. 

Von mir gibt es also eine volle Weiterempfehlung!!!

Goodie: Am Ende des Artikels bekommst du einen Gutscheincode, mit dem du dieses wunderbare Kissen günstiger bekommst!!! (Und jaaa, das ist Werbung - weil ich es einfach toll finde.)

Meditation beim Yoga&Dance Retreat in Spanien 2019, Meditationskissen: https://higherom.com
Meditation beim Yoga&Dance Retreat in Spanien 2019, Meditationskissen: https://higherom.com

3. Ich schlafe immer ein beim Meditieren.

Der Klassiker. Wenn du mit dieser Aussage zu mir kommst, würde ich erst einmal eine Frage stellen: Wo meditierst du? In den allermeisten Fällen ist die Antwort dann: Im Bett. So so. Du legst dich ins Bett, ziehst dir deine warme, kuschelige Decke bis unter die Nase und schließt die Augen. Was denkst du denn was dann passiert? Natürlich schläfst du ein. Du hast deinen Körper über Jahrzehnten darauf getrimmt genau das zu tun. 

Die Lösung ist einfach: Wenn du im Liegen einschläfst, meditiere im Sitzen. Wenn du im Sitzen einschläfst, meditiere im Stehen. Wenn du im Stehen einschläfst (Ja, auch das gibt es.), meditiere im Gehen. Wenn du … - nein, da fällt mir jetzt nichts mehr ein. 

Ein weiterer Tipp gegen das Einschlafen: Verlege deine Übung in einen kühlen Raum und mache es dir nicht zu gemütlich, dann fällt es deinem Körper nicht so leicht, einzuschlafen. 

4. Ich kann nicht nichts denken.

Wir sind häufig sehr darauf fokussiert, dass wir wissen müssen, was genau wir tun sollen, bevor wir starten. So geht es uns auch bei der Meditation. Das gängige Bild, was wir dann haben, ist ein mindestens halb-erleuchteter Mensch, der stundenlang sitzt ohne sich auch nur einen Millimeter zu bewegen und der in vollkommener Stille ist. Innere Stille ist aber gerade am Anfang der Mediation eher unwahrscheinlich und dann wissen wir nicht mehr was wir tun sollen. 

Auch hier gibt es ein paar einfache Tipps und Anker. Suche dir für die Meditation einen Fokus auf den du deine Aufmerksamkeit richten kannst. Das wird deinem Kopf helfen, denn der Kopf ist es gewohnt, den ganzen Tag etwas zu machen, nämlich zu denken. 

 

Du kannst… 

… dich zum Beispiel auf deine Atmung konzentrieren und spüren, wie der Atem ein- und ausfließt.

… deine Atemzüge zählen, immer von 1-10 und dann wieder von vorne. 

… innerlich einen Satz wiederholen, der zu dem passt, was deine Ziele sind. Dabei könntest du dir bei der Einatmung sagen: „ich bin“ und mit der Ausatmung ein Wort, z.B. „frei“, „glücklich“, „zufrieden“, „erfolgreich“,… 

 

Die Möglichkeiten sind unbegrenzt. Eine lange Konzentration ist somit die Vorstufe zum eigentlichen Zustand der Meditation, in dem man dann über einen längeren Zeitraum auch mal nichts denkt. 

Eine weitere Möglichkeit, die sehr gut funktioniert, sind angeleitete Meditationen. Dabei hörst du eine Stimme, die dir sagt, worauf du deinen Fokus legen kannst. Oft werden dabei innere Bilder genutzt, damit fällt es deinem Kopf wesentlich leichter abzuschalten und der Körper kann besser entspannen. Du kannst dich entweder live von jemandem durch die Mediation führen lassen oder dir geführte Mediationen herunterladen und dann hören. Die Angebote für beide Varianten sind inzwischen groß. 

Ich hatte vor Kurzem eine Kundin, die vor unserem Termin noch nie meditiert hat. Ich habe sie durch ein Bild-Mediation nach der Seelenhaus Methode geführt und sie war circa 45 Minuten in der Mediation, ohne körperliche Wehwehchen dabei und mit einem sehr sehr guten Gefühl danach. Wenn sie es kann, kannst du es auch und du musst dabei nicht „nichts“ denken. 

5. ich kann nicht meditieren: Alle meine bisherigen Meditationen waren schlecht.

„Es gibt keine schlechten Meditationen.“ Das sagt Dr. Joe Dispenza, der mich mit seiner Arbeit sehr in meiner Meditationsarbeit inspiriert. Und er hat recht. Selbst, wenn es Tage gibt, an denen du während der Mediation nicht zur Ruhe kommst und die Gedanken sich überschlagen, ist das keine schlechte Meditation. Es ist sogar eine gute, denn du hast dich trotzdem hingesetzt und die Augen geschlossen. Das ist schon ein kleiner Sieg - du hast dich entschieden, dich 10 Minuten hinzusetzen und hast es auch gemacht, obwohl dein Kopf alles versucht hat um dich davon abzuhalten. Und du hast es vielleicht ein oder zweimal geschafft, deinen Fokus zum Atem zu bringen. Wieder ein Erfolg. Diese kleinen Erfolge werden sich aufsummieren und werden irgendwann zu großen Erfolgen. Und oft sind es genau diese Meditationen, an die wir uns im Nachhinein erinnern. Weil wir größer waren als unser Körper und unser Kopf. Und weil wir damit trainiert haben, trainiert, um wieder ein Stück näher zu dem zu kommen, was uns eigentlich ausmacht - und das ist weder unser Körper noch unser Kopf.

Es gibt also keine schlechten Meditationen und du kannst beim Meditieren nichts falsch machen. Es ist trotzdem schön, dass du diesen Artikel liest, denn damit wird der Weg hoffentlich etwas leichter.

6. Meditieren ist mir zu esoterisch / spirituell.

Ich gebe zu, dass das auch lange mein Gedanke war. Ich hatte das Gefühl, ich passe nicht in diese Gruppe von Menschen, die meditieren. Doch das war zu sehr in Schubladen gedacht. Es gibt nicht nur die Menschen in weißen Gewändern oder die Gurus, die beim Meditieren tolle Erfahrungen machen können. Jeder kann es. Und damit meine ich absolut jeden. Mit Meditation kannst du dir auch ohne Räucherstäbchen eine erfolgreiche Zukunft erschaffen, entspannter werden oder mystische Erfahrungen machen. Dafür ist es irrelevant, welche Hautfarbe du hast, wie alt du bist, welchen Beruf du ausübst, ob du Fleisch und Gluten isst, ob du Bier trinkst und wie lange du schon meditierst. Das alles ist Wurscht. Ehrlich. Wichtig ist, wie sehr du es möchtest und ob du bereit bist, jeden Tag eine Entscheidung für deine Zukunft zu treffen. 

Viele erfolgreiche Menschen haben das eindrucksvoll bewiesen: Michael Jordan, Kobe Bryant, Oprah Winfrey, Jeff Weiner, Kristen Bell, Paul McCartney, Steve Jobs, Bob Stiller, Arianna Huffington, Tony Robbins, Jerry Seinfeld und Clint Eastwood meditieren bzw. meditierten täglich und schreiben einen Teil ihres Erfolgs dieser Zeit mit sich selbst zu. Ich könnte die Liste noch unendlich fortsetzen. Also löse sich von dem spirituellen Bild der Meditation und beginne, es als einen Bestandteil der Pflege für dich selbst zu sehen, wie das tägliche Duschen oder Zähne putzen. Und wenn die Spiritualität irgendwann ein Teil deiner Meditationspraxis wird, wird das einfach geschehen und ist total fein. Es ist aber auch nicht schlimm wenn nicht. 

Fazit: der beste Zeitpunkt für (d)eine Meditation ist jetzt.

Also worauf wartest du noch? Probiere es einfach aus, du hast nichts zu verlieren. Wenn Meditation gar nichts für dich ist, kannst du immer noch aufhören. Aber Achtung: Ich kenne niemanden, bei dem das so war. Wirklich niemanden. Also, wenn du bereit bist für mehr Entspannung, Ruhe und Erfolg in deinem Leben: Nimm dir JETZT 5 Minuten, schließe die Augen und genieße das Date mit dir selbst.

 

Wie immer freue ich mich über deine Fragen, Anregungen und vor allem deine ersten Erfahrungen bei der Mediation - schreibe mir gern hier oder auf Facebook oder Instagram.

 

Don’t hate - meditate,

Deine Vic


MediTationen FÜR DICH.

Wenn du Lust hast, einfach mal eine geführte Bild-Mediation nach der Seelenhaus Methode auszuprobieren, würde ich mich total freuen, dich dabei zu unterstützen!

Die Möglichkeit reinzuschnuppern besteht in den kommenden Wochen bei folgenden Events:

  • Seelenhaus Workshops, jeweils Mittwoch von 18:30 - 20:30, am 02.10.19, 30.10.19, 20.11.19 & 19.12.19 im Fengshui Haus Leipzig: Hier kannst du die geführte Meditation einfach mal "testen". Es gibt einige Worte von mir zur Wirkungsweise dieser Meditation und eine geführte Meditation für die Gruppe.
  • Seelenhaus Basisseminar in Leipzig am 09. & 10.11.19 im Prana Leipzig, mehr Infos findest du hier.

Außerdem kannst du natürlich immer einen Seelenhaus Einzeltermin vereinbaren - vor Ort in Leipzig oder online von überall aus. Rufe mich dafür gern an oder schreibe mir eine Email an v.louca@seelenhaus-methode.eu

 

Ich freue mich auf dich!!!


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Viel Spaß beim Meditieren!

 

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